“Potsdam, ein Paradies für meine Kamera”

Potsdam Museum im Alten Rathaus

Potsdam Museum im Alten Rathaus

… unter diesen Titel stellt das Potsdam Museum im Alten Rathaus seine aktuelle Sonderausstellung zum Werk von Max Baur. Dieser hat Potsdam in den 1930er bis 1950er Jahren in vielen Fotos festgehalten und somit die Entwicklung der Stadt vor und nach dem 2. Weltkrieg ebenso dokumentiert, wie wunderschöne Fotokunst geschaffen, bei der unsere Stadt mit ihren Schlössern und Parks als Muse zur Verfügung stand. Neben den vielfachen und bekannten Sehenswürdigkeiten verewigte er aber auch die zur damaligen Zeit entstanden neuen Siedlungen und Bauten. Eindrucksvoll werden seine Bilder aber nicht allein wegen ihrer Motive, die für die meisten Potsdamer*innen schon allein interessant genug sein dürften, sondern weil es ihm mit Geduld und Geschick gelang auch Licht-Schattenstimmungen und Wolkenformationen einzufangen sowie attraktive und interessante Bildausschnitte zu wählen.

Neben in Potsdam aufgenommenen Fotos werden auch einige Bilder aus dem nahen Berlin und auch Landschaftsaufnahmen aus Brandenburg, dem Harz und dem Allgäu gezeigt. Alles Stationen, an denen Max Baur lebte und wirkte, wie die Biografie verrät. Auch dazu gibt es in der Ausstellung einiges zu erfahren.

DiP empfiehlt den Besuch dieser Ausstellung, die noch bis zum 26. August geöffnet hat allen Potsdamer*innen und Gästen der Stadt.

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Stadt verzichtet auf Glyphosat

Rathaus der Stadt Potsdam

Rathaus der Stadt Potsdam

In dieser Woche hat sich die Stadtverordnetenversammlung mehrheitlich dafür entschieden auf den Einsatz des stark umstrittenen Pflanzenvernichtungsmittel Glyphosat zu verzichten. Zukünftig wird bei der Bewirtschaftung aller städtischen Flächen kein Glyphosat mehr eingesetzt werden. Dies gilt unabhängig davon, ob die Stadt auf den Flächen selbständig tätig wird oder ob private Beauftragte dies erledigen. Auch Pächter von Flächen im städtischen Eigentum werden das Mittel nicht mehr verwenden dürfen.

Glyphosat wird im Großen, wie im Kleinen – in der Landwirtschaft, aber auch in Privatgärten eingesetzt, um sogenanntes Unkraut und unerwünschte Pflanzen zu verdrängen. Da Glyphosat jedoch für alle Pflanzen, die nicht mittels Gentechnik resistent verändert wurden schädlich ist sterben alle Organismen, die mit dem Mitteln in Kontakt kommen. In diesem Zusammenhang trägt Glyphosat zum Artensterben bei Bienen und Insekten bei und mindert so unsere natürliche Vielfalt.

DiP dankt allen engagierten Personen, die zu dieser Entscheidung beigetragen haben und freut sich auf ein noch grüneres Potsdam.

 

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Planungen für Krampnitz ausgestellt

Modell des zukünftigen Stadtgebietes Krampnitz

Modell des zukünftigen Stadtgebietes Krampnitz

In den kommenden Jahren wird im Potsdamer Norden der neue Stadtteil Krampnitz entstehen. Für bis zu 10.000 Menschen wird dort bis 2030 ein neues Stadtquartier gebaut werden. Im Hauptgebäude der Pro Potsdam in der Pappelallee 4 kann aktuell und noch bis zum 30. April wochentags von 9 bis 18 Uhr die Ausstellung zur Zukunft Krampnitz besichtigt werden. Dort sind die Preisträger des städtebaulichen Wettberwerbs sowie die zweit- und drittplatzierten Entwürfe zu besichtigen. Neben verschiedenen Plänen und Skizzen gibt es auch ein Modell des zukünftigen Stadtteils zu sehen.

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